Kornay Hunting Rudelshooting, Hunde Fotoshooting

Kreative Fotoshooting Ideen mit Hund: Mit diesen 5 Tipps schaffst du unvergessliche Erinnerungen abseits des Mainstreams.

Lass mich raten: Du bist leidenschaftlich Tierfotograf*in, fotografierst schon eine ganze Weile, hast auch schon die ersten Hunde Fotoshootings im Kasten, aber irgendwie fehlt das "gewisse Etwas"? Ich sage dir: Meistens fehlt einfach nur ein bisschen frischer Wind und der Mut, neue Wege zu betreten! Darum zeige ich dir hier vielfältige Fotoshooting Ideen mit Hund auf, welche Möglichkeiten es für ein Fotoshooting mit Hund gibt. Denn vielleicht liegt deine wahre Magie einfach in einem anderen Bereich, den du noch nie ausprobiert hast? Also, lass uns loslegen, es warten einige Tipps auf dich!

1. Location-Ideen für Fotoshootings mit Hund

Outdoor-Locations:

Gerade für ein Fotoshooting mit Hund ist eine Outdoor-Location meine persönliche erste Wahl. Damit du draußen immer wieder neue, tolle Locations für deine Fotoshootings findest, heißt es ab sofort für dich: Mit offenen Augen durch die Welt gehen und deine Umwelt bewusst wahrnehmen. Denn - Locations findest du prinzipiell an jeder Ecke. Es muss nicht immer die extravagante Bucht sein oder der glasklare Gebirgssee. Auch an scheinbar simplen Locations lassen sich unheimlich stimmungsvolle Fotos machen. Mögliche Outdoor-Locations sind beispielsweise: Waldwege, offene Wiesen, Seen oder Teiche, ein Steg am Wasser, ein Steinbruch, ein Wasserfall, ein hundefreundlicher Park, ein schöner Kies/Schotterweg, eine Aussichtsplattform, ein Wanderweg, uvm.

Indoor-Locations:

Wenn du nicht so der Fan von der Outdoor-Fotografie bist, hast du natürlich auch drinnen genügend Möglichkeiten, tolle Hundefotos zu schaffen. Mögliche Orte sind: Zuhause in den eigenen vier Wänden, in einem professionellen Fotostudio, in einem hundefreundlichen Café, im Wintergarten, auf der Terrasse,...

Besondere Orte & Kulissen:

Ob du wie ich in einer Stadt wie Wien wohnst oder eher in einem kleinen Ort - überall lassen sich tolle neue Ideen umsetzen. Mögliche besondere Kulissen könnten sein: historische Gebäude, verschnörkelte Gassen in einer Altstadt, besondere Treppen oder Durchgänge, Spiegelungen, futuristische minimalistische Gebäude, farbenfrohe Graffitis als einzigartige Hintergründe.

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2. Ideen für verschiedene Themen und Stile von Fotoshootings mit Hund

Lifestyle-Shootings:

Bei Lifestyle Fotoshootings geht es vor allem um alltägliche Orte und gemeinsame Erlebnisse, die sich für Mensch und Hund natürlich und authentisch anfühlen. Dabei steht vor allem die besondere Bindung zwischen Hund und Mensch im Fokus und der natürliche, ungestellte Charakter der Fotos. Häufig bekommst du von den Fotograf*innen dieser Branche deshalb auch eine ganze Fotostrecke an Bildern anstatt 5 sehr aufwändig retuschierter Bilder. Meine Hyggestories beispielsweise, würde ich eher hier einordnen.

Abenteuer-Shootings:

Hier geht es, wie der Name schon sagt, um das Entdecken von gemeinsamen, neuen Orten und meist auch um spektakuläre Orte mit unfassbar schönen Landschaften. Es gibt mittlerweile einige Hundefotograf*innen, die sich auf solche Abenteuer-Fotoshootings mit Hund spezialisiert haben. Eine sehr erfahrene Kollegin, die auch einen sehr natürlichen Bildstil pflegt wie ich, ist hier zum Beispiel Sarah Stangl, zuhause in der Schweiz. Meist ist das Fotoshooting hier im Rahmen eines gemeinsamen, langen Ausflugs integriert, wie das Wandern auf einen Berg, das Erkunden eines versteckten Sees oder zu einem Lost Place. Aber Achtung: Solche Abenteuer Fotoshootings werden nicht grundlos lange geplant und mit viel Erfahrung umgesetzt. Sprich - die Sicherheit von Mensch und Hund sollte zu jederzeit deine absolute Priorität sein.

Jahreszeiten-Shootings:

Eine ganz besondere Art von Fotoshooting ist die fotografische Begleitung durch ein ganzes Jahr - im Zeichen der vier Jahreszeiten. Hier liegt der Fokus auf einem ganz bewussten Jahr mit insgesamt vier Fotoshootings - jeweils eines pro Jahreszeit. Durch die intensive Begleitung entstehen nicht nur wundervolle und vielfältige Fotoshootings an vier unterschiedlichen Orten, sondern auch ein immenses Vertrauen zwischen Fotograf*in und Kunden. Genau das spiegelt sich auch von Mal zu Mal in den Bildern wieder. Ich persönlich biete als Hundefotografin in Österreich auch sogenannte Jahreszeiten-Shootings an. (Hier habe ich übrigens darüber geschrieben, warum diese Jahresbegleitungen so besonders sind.)

Spezial-Shootings:

Jede*r, der mich etwas besser kennt, der weiß: Ich persönlich halte nicht so viel von den obligatorischen Weihnachts- oder Halloween Shootings, genauso wenig von Holi Shootings. Es ist einfach nicht meines und ich persönlich finde an den Fotos leider einfach keinen Gefallen, weil sie auf mich sehr gekünstelt und inszeniert wirken. Dennoch finden sie bei vielen Menschen großen Anklang, deshalb möchte ich sie hier der Vollständigkeit halber auflisten. Zu Spezial Shootings zähle ich persönlich: Weihnachtsshootings, Holi-Shootings, Lollipop-Shootings, Geburtstagsshootings mit Smashcakes, uvm.

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3. Tipps zur Vorbereitung auf ein Fotoshooting mit Hund

Kamera-Equipment und Ausrüstung:

Nein, nicht nur dein Erfahrungsschatz und deine Ideen sind für ein Hunde Fotoshooting wichtig. Natürlich auch die richtige Ausrüstung für deine Zwecke. Denn: Ob du Hunde in Bewegung scharf fotografieren möchtest, Wildpferde auf Distanz oder aber wie ich, Mensch und Hund portraitierst, macht einen gewaltigen Unterschied. Je nach Art des Fotoshootings brauchst du also eine passende Ausrüstung mit der entsprechenden Kamera, verschiedenen Objektiven und eventuell Lichtquellen bei Indoorshootings. (Hier findest du einen Artikel, wo ich dir ausführlich über mein Equipment als Hundefotografin erzähle.)

Vorbereitung vor dem Fotoshooting:

Dieser Punkt ist extrem davon abhängig, welche Art von Fotoshootings du anbieten oder ausprobieren möchtest. Bei meinen Fotoshootings beispielsweise müssen die Hunde im Grunde nichts mitbringen. Wenn du aber an Orten mit einem bestimmten Hintergrund (z.B. in der Stadt vor einem historischen Gebäude) fotografieren möchtest, dann wirst du Hunde dafür brauchen, die einen gewissen Grundgehorsam mitbringen.

Das bedeutet: Du solltest dir vorab passend zu den Fotoshooting Ideen, die du umsetzen möchtest, Gedanken machen, welche Hunde dafür in Frage kommen. Für die allermeisten und gängigsten Portraitaufnahmen in der Hundefotografie werden die Hundemodels beispielsweise für einige Sekunden an einem bestimmten Ort platziert. Hier ist mir jedoch wichtig zu betonen: Nicht für jeden Hund ist so ein Shooting die beste Wahl. Mein eigener Hund zum Beispiel würde es hassen, in Sträuchern posieren zu müssen. Darum empfehle ich dir, auf eine passende Model-Ausschreibung zur Umsetzung deiner Fotoshooting Idee zu setzen.

Outfits und Accessoires:

Ein großes Thema, auch bei meinen Hyggestories, ist die Wahl des richtigen Outfits. Denn auch wenn mein Credo ist, dass sich die Menschen vor allem in ihrem Outfit wohl fühlen sollen, so gibt es dennoch ein paar Dinge vorab abzusprechen. Warum? Um eine harmonische Farbgestaltung im Bild zu gewährleisten. Denn: eine magentafarbige, knallige Jacke oder ein super buntes bemustertes Shirt wirkt in einer grünen Frühlingslandschaft schnell zu viel für unsere Augen. Mach dir also vor dem Fotoshooting Gedanken dazu, welche Kleidung oder Accessoires deine Fotoshooting Idee unterstützt. Hunde tragen bei mir im Übrigen immer nur ein gewöhnliches Halsband, Leine, Geschirr oder maximal Halstücher. Von anderen tatsächlichen Verkleidungen für Hunde halte ich persönlich nichts.

4. Kreative Ideen für Posen und Interaktionen mit dem Hund

Posen vs. natürliche Momentaufnahmen:

Ein so spannendes Thema, gerade in der Mensch-Hund-Fotografie. Bei meinen Fotoshootings habe ich mich darauf spezialisiert, fernab von klassischen Posen das natürliche Verhalten zwischen Mensch und Hund einzufangen. Dabei geht es mir vor allem darum, Mensch und Hund so authentisch wie möglich auf den gemeinsamen Bildern zu zeigen und sie nicht künstlich in Pose zu setzen.

Interaktionen:

Dennoch habe ich unfassbar viele Möglichkeiten, indem ich die Interaktionen festhalte. Denn die einen toben gern mit ihren Hunden, spielen und zergeln, die anderen interagieren ruhig und bedacht mit ihren Hunden und kuscheln gerne. Wenn du neu in der Hundefotografie bist oder auch einfach Inspiration suchst (obviously, wenn du bis hierhin gelesen hast), dann fällt das natürliche Dokumentieren der Situation oftmals sehr schwer. Denn die Gefahr, dass sich sowohl die Menschen vor Ort, als auch du dich dann etwas "lost" fühlen ohne konkrete Anleitung, ist sehr hoch. Hier empfehle ich dir: Tausche dich vorab mit den Menschen aus und bringe in Erfahrung, in welchen Situationen sie sich wohl fühlen, was ihre Hunde ausmacht, was sie gemeinsam am liebsten machen und halte dich daran. So bringst du kein Mensch-Hund-Team in eine unangenehme Situation und die Menschen haben Zeit, in ihrem Tempo aus sich rauszukommen.

Requisiten:

Der Lieblingsball, die uralte Kordel oder das Dummy? Egal, was es ist, was dem Hund vor der Kamera besonders viel Freude macht: Bring es vorab in Erfahrung und baue es in deine Bilder ein. Gerade die einfachsten, alltäglichsten Dinge sind oftmals die, die die authentischen Fotos bringen. Ich erinnere mich beispielsweise noch genau an eine Kundin von mir, die hinterher ein Foto von ihrer Hündin mit Stöckchen im Mund ausgewählt hat, weil sie meinte: "Das ist so Josy!" Auch hier sind dir unzählige Möglichkeiten geboten, wie du das gewisse Etwas für dich und die Menschen der Hunde vor der Kamera herauskitzeln kannst.

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5. Bildbearbeitung und Auswahl der Fotos

Die Auswahl deiner Fotos:

Je nachdem für welchen Zweck du deine Fotoshooting Idee umgesetzt hast, ist natürlich dann auch die Auswahl der richtigen Fotos wichtig. Ob du sie zur Portfolio Erweiterung, zur Teilnahme an einem Wettbewerb oder zum Promoten eines neuen Angebots fotografiert hast, ist hier natürlich ausschlaggebend dafür, welches Foto sich letztendlich am besten eignet. Entscheide also nach Zweck und Einsatzgebiet, ob du ein paar wenige Fotos, eine ganze Fotostrecke oder ein absolutes Highlight bearbeiten und zeigen möchtest.

Natürliche Bildbearbeitung:

Was wäre ein Bild ohne die entsprechende Bearbeitung? Wenn du im RAW Format fotografierst, wirst du mir zustimmen, wenn ich sage: Ein flaues Abbild der eigentlichen Realität. Darum ist nach dem Fotoshooting ein mindestens genauso großer und wichtiger Bestandteil auch die Bildoptimierung. Denn allein mit leichten Anpassungen von Kontrast, Helligkeit und Farbgebung kannst du deinen Fotos einen ganz eigenen, besonderen Look verpassen. Wenn du dich für meinen eigenen Workflow und Vorher-Nachher-Aufnahmen interessierst, schau gern mal hier rein.

Zeige dein Fotos:

Last but not least ist natürlich auch die richtige Präsentation deiner Fotos ausschlaggebend dafür, wie dein Endergebnis nun wirkt. Vielleicht möchtest du dein Projekt auf deinen Social-Media-Plattformen teilen, vielleicht möchtest du es aber auch rahmen lassen oder aus einer Fotostrecke z.B. ein individuelles Fotobuch gestalten. Deiner Fantasie sind auch hier keine Grenzen gesetzt, tob dich aus!

Fazit:

Du siehst: Fotoshooting ist nicht gleich Fotoshooting, besonders in der Hundefotografie. Wo mein Herz seit 2019 für die gemeinsamen, natürlichen Aufnahmen von Mensch und Hund schlägt, pocht deines vielleicht bei einem Abenteuer Fotoshooting schneller. Wer weiß? Darum gilt: Teste dich aus, sodass du wirklich herausfinden kannst, wo deine Leidenschaft und auch deine Stärke liegt. Ein Fotoshooting mit Hund bietet dir unzählige Möglichkeiten, besondere Momente festzuhalten.

Und falls du diesen Blogartikel gelesen hast und selbst einen Hund besitzt, dann lass das jetzt dein Reminder sein, dir selbst auch mal so ein besonderes gemeinsames Erlebnis zu gönnen. Die Zeit mit unseren Hunden ist viel zu kurz, als dass wir nicht alle schöne Erinnerungen bräuchten. Ist doch so, oder? Siehste.

Also dann,
Immer schön kreativ bleiben!
Deine Michaela

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